Donnerstag, 7. September 2017

Schreibcamp #7

Über Charaktere in einem Roman denkt man überall.
Sie sind Träger von Ideen, Botschaft des Autors und  die kleinen Lichtquellen im Roman, ob in Farbe oder Grau und Schwarz.
Manche Autoren haben wahre Muster aus unserer Umwelt. Manche mischen die Rollen und so entstehen Romanfiguren.
Auch für Charaktere gilt das Gleiche mit dem Kontrast. Je widersprüchlich eine Figur, desto Möglichkeiten für den Autor etwas daraus zu entwickeln. Die Kunst besteht in Weben.

Heutzutage sind Leser sehr anspruchsvoll und die Konkurrenz sehr groß. Um auf den Markt zu bestehen, brauchen die Autoren sehr gute Figuren.
Wo ich die Charaktere finde?
Gehe wach und beobachte. Und stelle mir die Fragen.:)


Foto: Patsov




Mittwoch, 6. September 2017

Schreibcamp #6

Kommunikation ist ein Teil des Lebens.
Dialoge- innere und äußere- ein Teil des Romans und damit die Charaktereigenschaft der Figuren. 

Wie eine Figur spricht, hängt von vielen Faktoren ab. Ich habe im Sinn hier der deutschen Film "Fack ju Göhte" mit ElyasMBarek. Der Film hat eine Riesenzahl von Fans, weil er gute Dialoge abliefert. Und viel mehr. Das komplette Paket würden die Leser sagen.:) 


Also, ich überprüfe noch mal Dialogen nach Sprecherzordnungen (er sagt, sie erwidert) und lasse die Figuren an kleineren Stellen die Handlungen erkennbar zu machen.
Ich lerne von Schauspieler, Theaterstücken, Filmen wie man gute Dialoge schreibt. Lese Fachbücher über Dialog schreiben. Davon gibt es reichlich.


Und ich habe Spaß mit der Figuren, wenn ich mit ihnen innerlich rede. Wenn es mir nicht gefällt, was sie da anstellen, überarbeite ich.
"Was wäre, wenn die Figur so und so redet?" Spiel ist aktiv so lange, bis alles passt. 

Sagt die Lektorin, ihr gefällt es nicht, dann verschwindet einen oder anderen Satz, wird vertauscht, gelöscht oder neu geschrieben, bis alles passt.
Sie können es auch!:)



Foto: Patsov




Dienstag, 5. September 2017

Schreibcamp #5

Die Autoren, sowohl die Neulinge als auch die Bestsellerrautoren sprechen eine Fachsprache.
Dazu gehört zuerst der Plot.

Sie wissen, was das ist.
Wenn` s nicht, nur kurz. Das ist der Ablauf der Handlung eines Romans.

Als ich noch Grünschnabel war, habe ich ein Manuskript einem Autor geschickt, der schon ein Preis gewonnen hat. Ich war sehr glücklich, dass er mir geantwortet hat und sogar eine DIN 4 Seite Tipps geschrieben hat.
Er schrieb mir, dass ich froh sein könnte, dass er 45 Seiten meines Manuskripts gelesen hat. Normal  liest er nur 20 Seiten von einem Buch. Wenn es so der Fall ist, landet das Manuskript im Müll.:)

So, lieber Leser meines Blogs, alle, wirklich alle, lesen garantiert die erste Seite Ihres Romans.

Manche Lektoren nur der erste Satz, manche Agenten tun es ebenfalls.
Was habe ich getan?
Überarbeiten.
Ich probiere noch heute meine Sätze so zu präsentieren, dass sie der Leser im Netz fangen, so sagen die Verleger. Dafür gibt es Tricks und Methoden, wie man in einer Handlung einsteigt, ohne nach der ersten Seite zu ertrinken.
Leser wollen immer mehr und mehr. Konkurrenz ist groß und schläft nie.
Also, mutig sein und probieren. Ich mache genauso wie Sie. :)


Foto: Patsov


Montag, 4. September 2017

Schreibcamp #4

Be- schreiben ist anders als, schreiben.
BEschreiben müssen die Autoren in ihren Texten sowieso. Ohne das kommen sie drum herum nicht.
Wie mache ich es? Interessante Frage.
Manchmal beschreibe ich die echten Schauplätze oder Personen. Manchmal sehe ich sie in meinem inneren Auge.
Danach schalte ich die Sinnesorgane bewusst an.
Dies ist noch keine echte Beschreibung.
Echt wird dann, wenn ich das beschreibe, was nicht gibt: Wenn die weibliche Protagonistin kurze Haare hat, beschreibe ich, wie es sein würde, wenn sie lange Haare haben würde. :)
So was.
Ich sehe Spiegelbilder und Bilder aus einer anderen Perspektive. Ein Freund, der Fotograf ist, versteht mich und erklärt mir sehr viel über die Panoramabilder, Blickwinkel, Motiven und Objektiven.
Die Autoren sind auch Fotografen. Mit Worten.

Foto: Patsov


Sonntag, 3. September 2017

Schreibcamp #3

Die Frage nach dem Raum- WO?

Wo ist Ihre Figur in diesem Moment?
Was macht sie?
Welche Personen sind noch da?
Damit die Erzählung nicht langweilig wird, suche ich etwas, was nicht dazu gehört, im Cocktail bar ein Zirkusartist mit einer Schlange oder ein Geschäftsmann auf der Bühne im rosa Socken oder ein Elefant auf einer Brücke und auf seinem Ohr ein Kolibri. Solche verrückte Ideen, die ein Kontrast darstellen.
Dort wo der Kontrast lebt, da entstehen die Konflikte und sie tragen die Handlung eines Textes.
Wie sieht mein Schauplatz aus?
Draußen oder drinnen, auf der Straße oder im Zimmer, in der Vergangenheit oder Zukunft.
Farben, Geräusche, Personen, Gebäuden und alles, was wir uns vorstellen können.
Also die Frage WO ist ja einer der Fragen, die auch die Autorin Agatha Christi in ihren Romanen mutig darstellt.


Foto: Patsov



Samstag, 2. September 2017

Schreibcamp #2

Was ist eine Erzählhaltung?

Zuerst habe ich mir gedacht, es ist einfach der Fluss des Schreibens. Danach kamen die Fragen.


Was ist mit meiner Erfahrung, Gefühle, Leidenschaft, Vorlieben?
Was ist mit meiner Selbstironie und witziges Wortspiel, woran ich mehr als zehn Jahre gearbeitet habe?
Wo bleiben sie?
Auf der Strecke?


Es wurde mir klar, dass ich all dieser Perlen nicht trennen soll, sondern in einer schönen Kette namens "Erzählhaltung"anbinden  kann.


Wovon bin ich als Erzähler begeistert? Wovon habe ich Angst? Welche Schauplätze ich mag? Wie sieht mit Dialogen aus? Was für Fähigkeiten tragen meine Figuren?
Was ist mit Geheimnissen? Jeder Mensch hat welche, die tief versteckt sind.
Wie decke ich sie auf, um die Geschichte spannender zu machen?



Foto: Patsov

Freitag, 1. September 2017

Schreibcamp #1

Ich starte mein Schreibcamp #1.



Das erste Thema ist "Der Anfang".

Es geht um den Anfang des Romans. Ich habe mir Mühe gemacht und habe zuerst paar Anfangssätze von den Büchern, die ich momentan um mich habe, in einer Liste geschrieben.
Danach habe ich mir paar Sätze aufgeschrieben, die für mein Projekt aktuell passen würden. Wie der erste Satz wirkt und was für Bedeutung er hat, werde ich hier nicht schreiben.

Also, wenn Sie Krimi schreiben, schauen Sie die Bestseller und wie Sie anfangen.
Wenn Sie ein Roman schreiben möchten, tun Sie es ebenfalls.

Vorteile:
- Sie werden es lieben, Ihren ersten Satz zu lesen, Ihre Leser auch,
- Der Satz lesen alle- Metaleser, Lektoren, Verleger, Agenten, Leser,
- Sie werden immer besser und schreiben viele Anfangssätze, die in Ihrem Roman hineinführen,
- Sie genießen der Sprachsyntax und lernen etwas dazu,
- Klare Erzählhaltung.

Nachteile:
- es nimmt Zeit in Anspruch,
- nicht alles, was glänzt, ist Gold...trotzdem Sie werden besser sein.
Schreiben macht schlau!:)

Foto: Patsov



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